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„Libraries are the most powerful asset we have to change the world“

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Die President’s Session zum Thema „Strong libraries, strong societies: access, development, transformation“ brachte hochrangige Redner auf die Bühne, die aufzeigten, welche Rolle Bibliotheken bei der Transformation des gesamten Kontinents Afrika (2063 Agenda) oder auch Namibias (Vision 2030) und Südafrikas (2030 Enwicklungsagenda) spielen können und sollen.Am Tag vor der IFLA-Konferenz haben die Kulturminister vieler Staaten Afrikas in Kapstadt die „Kapstadt Erklärung“ verabschiedet, in der sie nicht nur den Beitrag der Bibliotheken für die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen anerkennen, sondern auch ihre Unterstützung für den weiteren Aufbau von Bibliotheken zusagen, um diese Aufgaben erfüllen zu können. Dies vor allem in den Bereichen der Bekämpfung von Analphabetismus, von Armut und bei der Vermittlung von IKT Kenntnissen und Fähigkeiten.

Die Sitzungsleiterin Ellen Tise, frühere IFLA-Präsidentin, rief dazu auf,  die 2030 Agenda der Vereinten Nationen sehr breit in der Bibliothekswelt bekannt zu machen, da es der Anerkennung des gesamten Berufstandes dient, wenn Bibliotheken ihren Beitrag zur sozio-ökonomischen Entwicklung verdeutlichen.

„Libraries are the most powerful asset we have to change the world“, sagte der stellvertretende Generaldirektor der UNESCO, Getachew Engida.

Mit großer Leidenschaft trat Namibias stellvertretender Minister für Information und Kommunikation, Stanley Simataa, für eine verbesserte Anerkennung der Bibliothekare ein sowie für eine afrikanische Kultur, die künftig dem Lesen eine signifikante Rolle zuspricht, die sie heute leider noch nicht hat.  Bibliotheken sollen nicht länger separate Einrichtungen bleiben, sondern integrierte und virtuelle Informationszentren und an die vorhandenen Breitbandnetze angeschlossen werden. Bibliotheken wiederum müssen auf Aktualität und Relevanz ihrer Angebote achten und Lesererwartungen abfragen.

Die energiegeladene Direktorin der Nationalbibliothek von Südafrika, Rocky Ralebipi-Simela, zeigte eindringlich auf, wie gezielt das Apartheid-Regime auch durch Schließung von Bibliotheken einen großen Teil der Bevölkerung bewußt von Bildungsmöglichkeiten ausgeschlossen hatte und wie ihre Bibliothek heute zur sozialen Kohäsion und zur Nationsbildung beiträgt.

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