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Universitätsbibliotheken an der Ohio State University, Columbus

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Die Ohio State University besteht an einem einzigen Ort eigentlich aus 15 unterschiedlichen Colleges, davon sieben gesundheitswissenschaftlichen Einrichtungen und einem College für Landwirtschaft.

Der Campus erstreckt sich nördlich vom Zentrum der Stadt. Mehr als 20 Spezialbibliotheken der Fakultäten und Institute sowie die zentrale Thompson Library und die moderne 18th Avenue Library mit ihren Research Commons.

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Diese Bibliothek ist immer geöffnet, nachts allerdings nur für Angehörige der Universität sowie eingeschriebene Studierende. Im Eingangsbereich befinden sich Computerarbeitsplätze, Kopierer und Drucker sowie Gruppenarbeitsräume. Das freie WLAN macht es auch Besuchern leicht, sich mit der Außenwelt zu verknüpfen. Auffällig auch die große Cafeteria, die sich – nur durch eine halbhohe Mauer von der Bibliothek getrennt – ebenfalls im Erdgeschoss befindet. Die gesamte Bibliothek ist rund um die Uhr durch studentische Aufsicht und eine Buchsicherungsanlage gesichert.

Sehr bequem sind die gepolsterten Stühle auf Rollen, die keinen Lärm auf dem Teppichboden verursachen und die das unerwünschte Kippeln verhindern

Im 2.Stock befindet sich die Musik- und Tanz-Bibliothek mit rund 130.000 Bänden und 300.000 Stunden Musik auf CD oder LP, was einer Hörzeit von 34,25 Jahren entspricht. Der Buchbestand kann auch rund um die Uhr benutzt werden, lediglich der CD- und Vinylbereich werden nach den Arbeitsstunden der Bibliothekare verschlossen.

Im 3.Stock befinden sich die erst im Januar 2016 eröffneten Research commons.

Hier gibt es unterschiedliche Arbeitsbereiche, wo sich Forscher aus verschiedenen Forschungsdisziplinen zur Zusammenarbeit und Nutzung aller verfügbaren Informationsquellen treffen können.  Ein besonderer Fokus soll dabei auf Data Management, Digital Humanities und Geographic Information Systems (GIS) liegen.

Die Thompson Library – zentrale Einrichtung des Campus – wurde 1920 erbaut, inzwischen aber grundlegend renoviert und durch einen Zwischenglasbau und einem Neubau erweitert. Alles ist hell und sehr großzügig. In dem Glasteil zwischen den Gebäuden ist der hauptsächliche Bestand weithin sichtbar.

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Der große Lesesaal als Stilarbeitsbereich befindet sich in dem Altbau, aber im ganzen Haus verteilt gibt es überall gemütliche Sitzecken oder Gruppenarbeitsmöglichkeiten. Die Buchrückgabe kann übrigens auf dem gesamten Campus in irgendeiner Bibliothek erfolgen.

Besonders schön auch ein weiterer Leseraum im 11.Stock mit Holz getäfelten Dachschrägen und einem wunderbaren Blick auf den Campus und die Stadt.

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Eine kleine Ausstellung zeigt die unterschiedlichen Sammlungen, so z.B. auch einen Ausschnitt aus der Sammlung der historischen Kostüme und Textilien.

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Die Freunde der Ohio State University Libraries unterstützen die Herausgabe des Newsletters der Bibliotheken „Folio„, ein informatives Blatt, das mehrmals jährlich erscheint und über aktuelle Events, aber auch wichtige Neuerwerbungen oder angenommene Geschenke von namentlich genannten Sponsoren erwähnt. Preisträge aus den Universitätsbibliotheken finden genauso Erwähnung wie in der Frühlingsausgabe 2016 die Registrierungsmöglichkeit zur IFLA.

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Autor: ULang

Networker and librarian

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