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„Verwaltungskram bei der IFLA 2018“

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Der erste offizielle Tag auf der IFLA Konferenz beginnt traditionell mit Arbeitstreffen der Sektionen. Als Mitglied der Sektion Education and Training (SET) war dies auch mein erster Termin.

Interessant ein Beitrag eines Kollegen, über die Satellite Konferenz der Special Interest Group „LIS Education in Developing Countries“ , die sich dafür einsetzen, in LIS  Education künftig stärker regional zu kooperieren, anstatt immer den Blick auf das internationale Dach der IFLA zu werfen, da Curricula, Entwicklungsstände, Strukturen und Standards besser vergleichbar und/oder angleichbar seien mit gleichen politischen und finanziellen Voraussetzungen. Dazu gibt es auch die Veranstaltung No 168 am Montag, den 27.8. um 16.00 – 18.00 Uhr.

Ein weiterer Punkt war der LIS Student Paper Award. In der Vergangenheit erfolgreich durch ein deutschen Unternehmen gesponsort, wird seit zwei Jahren nach einer neuen Finanzierung mit Unterstützung der IFLA gesucht. IFLA propagiert mit viel Geld die „Global Vision“ .darin u.a. Opportunity No 10: „Wir müssen Neueinsteigern effektive Möglichkeiten zum Lernen, zur Entwicklung und zum Führen geben“. Das schließt eine Beteiligung in der Arbeit  der IFLA ein. Was macht einen Start zur Mitarbeit leichter, als eine erste finanzielle Förderung? Doch zur finanziellen Unterstützung in diesem Punkt war die IFLA bisher nicht bereit. SET bleibt am Ball!

Die zweite Sektion, der ich noch als Consultant angehöre, Continuing Professional Development and Workplace Learning CPDWL  , die Sektion mit dem unaussprechlichen und schwer erinnerbaren Namen, diskutierte über den Schwund an Mitgliedern. Jedes Mitglied der IFLA kann ohne weitere Kosten in zwei Sektionen Mitglied werden. Da überwiegend Bibliotheksverbände und Bibliotheken Mitglieder sind, wählen sie meistens Sektionen, die sich mit ihrer fachlichen Arbeit beschäftigen, anstatt mit dem Bereich „lebenslanges Lernen“ als beruflicher Fort- und Weiterbildung. Demgegenüber steht übrigens ein großes Interesse der Beschäftigten an diesem Thema und der Teilnehmenden der IFLA-Konferenzen, denn die Sitzungen des Standing Committees sind immer sehr gut besucht.

Das neue Projekt dieser Sektion ist ein Coaching Programm, welches am Sonntag mit Unterstützung der IFLA durchgeführt wird.  So wurde schon im Newsletter der Konferenz darüber berichtet. Als Drop.in-Session ist geplant, Einzelcoaching durchzuführen oder „Gruppencoaching“ falls die Teilnehmendenzahl zu hoch ist. Es wird sich zeigen, wie offen das Publikum für neue Formate ist. Bericht folgt.

In diesem Jahr wird zum ersten Mal der IFLA Dynamic Unit and Impact Award verliehen. CPDWL hat sich beworben, wie auch neun weitere Sektionen. Der Preisträger wird auf der Schlussveranstaltung bekannt gegeben, also bitte noch Daumen drücken:-)

Autor: ULang

Networker and librarian

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