BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


Hinterlasse einen Kommentar

Zu Besuch in der Nationalbibliothek von Malaysia

Perpustakaan16

Das von der UNESCO zertifizierte Manuskript des malayiischen Epos Hikayat Hang Tuah.

Im Rahmen des WLIC 2018 hatten alle Delegierten die Möglichkeit, die 1972 gegründete Perpustakaan Negara Malaysia (PNM) zu besuchen. Natürlich habe ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen – denn wie häufig kommt man schon nach Malaysia? Und ich habe die Entscheidung keine Sekunde bereut, denn nicht nur waren die Mitarbeiter*innen, die uns durch die verschiedenen Abteilungen führten, wahnsinnig engagiert und freundlich, es gab auch allerlei Beeindruckendes zu sehen. Kommen Sie mit auf eine Stippvisite!

Weiterlesen

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Lehren aus dem Desaster ziehen oder: wie japanische Bibliotheken das „Große Erdbeben“ aufarbeiten

 

FED0875B-27A9-4436-B803-2CA3F468BD6A

Ausschnitt aus der Dokumentation „The Phone of the Wind“ (Quelle: NHK).

Der WLIC ist zwar vorüber, aber hallt noch lebendig nach. So ergeht es vielen Menschen, insbesondere in Japan, mit dem 11. März 2011. Ich erinnere mich noch bestens. Als an diesem Tag das Tōhoku-chihō taiheiyō-oki jishin , das „Erdbeben an der Pazifik-Küste vor der Tōhoku-Region“ jenen verheerenden Tsunami auslöste, dessen Flutwellen fast 16.000 Menschen das Leben kosten sollten, stand ich gerade in meiner Kölner Studentenwohnung, umzingelt von zahllosen Umzugskisten und starrte betroffen auf die furchtbaren Bilder, die das Fernsehen übertrug. Als Japanologin fühle ich mich diesem wunderbaren Land und seinen Menschen naturgemäß sehr verbunden – und ich sollte wenige Tage später in ein Flugzeug nach Ôsaka steigen, um mein Auslandssemester anzutreten. Die Katastrophe hat meinen Aufenthalt in Japan nachhaltig geprägt. Und daher kam ich auch nicht umhin, aufmerksam zwei Beiträge japanischer Kolleginnen zu verfolgen, die über die Dokumentation des Tōhoku-Erdbebens berichteten.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Tipps und Tricks rundum das Publizieren

Der Titel der Session „How to get published“ steht ja eigentlich schon für sich selbst und so dreht sich in dieser einstündigen Vortragsreihe im Kuala Lumpur Convention Center wenig überraschend alles u.a. um die Fragen: Wie kann ich einen Aufsatz in einer Fachzeitschrift platzieren? Nach welchen Kriterien wähle ich eine geeignete Fachzeitschrift aus? Und wie gehe ich eigentlich am besten mit der Zurückweisung meines Aufsatzes um? Letzteres, das kann ich vorab verraten, ist eine durchaus berechtigte Frage, wenn nicht sogar eine der allerwichtigsten, denn oftmals ist die acceptance rate, also die Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Aufsatz für die Publikation freigegeben wird, ziemlich niedrig. Welche Tipps und Tricks Expert*innen für uns auf Lager haben, lesen Sie hier.

Weiterlesen


Ein Kommentar

„Ich gehe in die Bibliothek!“ – Ein magischer Satz für schlaue Füchse

„Hey Mum, ich gehe etwas raus.“
– „Du schreibst morgen doch eine wichtige Klausur. Musst du nicht noch lernen?“
„Ja schon, aber ist gar kein Problem. Ich gehe in die Bibliothek.“

Das ist ein Trick. Und ich wette mit Ihnen, dass etliche Schüler*innen und Student*innen in Kuala Lumpur diesen Trick bereits angewendet haben, um sich eine richtig entspannte, stressfreie Zeit zu machen, während die ahnungslosen Eltern sich in dem Glauben wähnten, ihre Sprößlinge lernten in der Bibliothek. Aber ich will ehrlich sein: Wenn Sie dagegen wetten wollen, haben Sie längst verloren. Denn mir wurde von malaysischen Freunden bestätigt, dass dieser Dialog so oder so ähnlich schon in zig Haushalten der Stadt gefallen sein muss. In Ordnung. Ich spanne Sie nicht länger auf die Folter – sehen Sie selbst.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Games und Gamification auf dem IFLA WLIC 2018

9599A761-A9C1-4B17-9AEF-6EBB5E1651ED

Im Educational Game JERMANIA treffen Spieler*innen auch ’ne echte Kölsche Jeck (Quelle: Goethe-Institut).

Gleich eine der ersten Sessions nach der offiziellen Eröffnung des diesjährigen WLIC widmet sich einem der wohl populärsten Themen der jüngeren Bibliotheksarbeit: Gaming. Auch ich habe mich in meiner Masterarbeit mit dem Einsatz von Videospielen in Bibliotheken beschäftigt. Klar also, dass ich hier auf jeden Fall vorbeischaue und mich nebenher von den Referent*innen auf eine kleine Weltreise mitnehmen lasse (stellen Sie sich an dieser Stelle bitte eine jener liebenswerten 16-Bit-Maps aus alten SNES-Rollenspielen vor).

Weiterlesen