BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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IFLA Dynamic Unit and Impact Award 2018

Zum ersten Mal hat die IFLA für eine ihrer Sektionen den Preis für die einflussreichste und dynamischste Sektion vergeben. Von den  44 Sektionen und 17 Special Interest Groups hatten sich 13 beworben.

Die Sektion zur Beruflichen Fort- und Weiterbildung CPDWL hat nun als erste Sektion diesen Preis gewonnen. Das ist ein besonderes Zeichen, denn diese Sektion beschäftigt sich nicht mit fachlichen Themen aus dem beruflichen Alltag in den Bibliotheken, sondern hat die Beschäftigten und die Führung im Blick. Dabei geht es mehr um soft skills als harte Fakten, auch wenn Führung für viele als hart empfunden werden kann.

Seit Jahren bietet CPDWL partizipative Formate wie Workshops, Knowledge Cafés oder in diesem Jahr zum ersten Mal ein Coaching Programm an. Das alles findet regen Zuspruch bei den Teilnehmenden und hat jetzt auch Anerkennung bei der Führung der IFLA gefunden. Die Zusammenarbeit in dieser Sektion ist ungewöhnlich gut, es sind zahlreiche Freundschaften entstanden und fast alle, die sich in den letzten Jahren aktiv an der Arbeit beteiligt haben, bleiben der Sektion eng verbunden. Da es aber nach Beendigung der maximal achtjährigen Mitarbeit für alle insgesamt nur fünf sogenannte Corresponding Members-Plätze gibt, hat die Sektion den Begriff des Consultant geschaffen. Diese Consultants sind weiterhin sehr aktiv, kommen regelmässig zu den Arbeitstreffen und nehmen auch an Videokonferenzen oder Skypetreffen während des Jahres teil.

Falls Sie ein Interesse an der Mitarbeit haben, melden Sie sich gern

lang@sub.uni-hamburg.de

Eine lobende Erwähnung fanden die Sektion Öffentliche Bibliothek und die Special Interest Group Umwelt, Nachhaltigkeit und Bibliotheken.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

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Eigene BibliotheksApp in Hongkong

Eines der Poster war betitelt „Libcompass Wayfinding App“

Die Run Run Shaw Library  der City University in Hongkong hat im Rahmen eines Projektes zum Smart Campus als Pilot der Smart Library eine eigene App für die Bibliothek entwickeln lassen.

Rund zwei Milionen Besucher nutzen jährlich die 10.000 qm große Bibliothek mit 2650 Arbeitsplätze.

Der Grundriss zeigt, dass die Bibliothek recht unübersichtlich ist. Bisher waren fünf studentische Hilfskräfte damit beschäftigt, als lebende Wegweiser zu dienen und häufig nur die Frage nach den nächsten Toiletten beantworten zu müssen.

Dies erledigt jetzt die App. Aber auch:

  • Suche anhand von Schlagworten der Library of Congress im Bestand
  • Hilfe beim Auffinden von Standorten im Bestand, Servicepunkten und Druckern
  • Informationen zu Veranstaltungen und adhoc Informationen der Bibliothek
  • Integration ausgewählter Bibliothekswebsites wie z.B. Öffnungszeiten, Services, Sonderbereiche
  • Liste der Standorte nach Kategorien

Es handelt sich um eine Cloud basierte Version. Zu die Kosten hat der Kollege aus Hongkong diplomatisch geschwiegen, meinte aber, da es ja ein Teil des Universitätsprojektes sei, wäre es nicht so teuer gewesen.

Nach Einführung der App, direkt zum Semesterstart, war sie im Ranking der meist genutzten Apps auf Platz drei, welches von google maps angeführt wurde. Das hat aber natürlich nur ein paar Tage angehalten. Die nutzenden Studierenden sind wohl sehr angetan, findet die App doch auch immer die kürzesten Pfade, die nicht unbedingt die am besten ausgeschilderten Wege sein müssen.

Ein kurzes Video zur Nutzung findet man auch auf der Website

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Erstmalig Coaching Session auf der IFLA

Zum ersten Mal auf einer IFLA-Konferenz wurde eine Coaching Session angeboten. Die Sektion Continuing Professional Development and Workplace Learning CPDWL hat im vergangenen Jahr auf der IFLA-Konferenz in Breslau beschlossen, dieses Format mit einem Pilot zu testen. Nordeuropäische Kolleginnen (zwei Schwedinnen, eine Norwegerin, eine Deutsche) haben das vergangene Jahr genutzt, diese Veranstaltung vorzubereiten.

Als erstes wurde festgelegt, dass sich das Business Coaching auf zwei Bereiche begrenzen sollte:

  • Individuelle Karriere und Weiterentwicklung
  • Wie Beteiligung an IFLA-Gremien die eigene Karriere unterstützen kann

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Vorstellung von regionalen Bibliotheken durch Roll-ups

Seit einigen Jahren werden bei den IFLA-Konferenzen lange, häufig undekorierte Flure in den Kongresszentren durch Roll-ups von regionalen oder nationalen Bibliotheken und ihren diversen Projekten aufgewertet. Das macht diese Wege zwischen den Veranstaltungsräumen interessant und immer wieder gibt es auch dabei spannende Projekte, wie auch bei den Posterpräsentationen, die später auch in der IFLA Library abgelegt werden.

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Ein interessantes Projekt wird im Rahmen der Firmenausstellung vorgestellt. Es kommt von der Staatsbibliothek Sarawak in Westmalaysia auf der Insel Borneo. Die Bibliothek liegt in einer grünen Umgebung, direkt an einem See.

Auch dort gibt es Überlegungen, wie man mehr Kundschaft in die Bibliothek bringen kann, damit sie die gebotenen Leistungen nutzen.

So wurde ein Gemüse- und Kräutergarten angelegt. Jede/Jeder kann mitarbeiten und jede/jeder darf anschließend ernten. Beschäftigte und die Kundschaft. Eine vorherige Nutzung wird nicht vorausgesetzt. Green Library im wahrsten Sinne des Wortes.

Den Erfolg, d.h. wieviele „Gärtnerinnen und Gärtner“ wurden anschließend wirklich aktive Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer, konnte eine Kollegin leider nicht beziffern.

Hier noch einige Beispiele der Roll-ups, die die Vielfältigkeit der vorgestellten Projekte aus dem ganzen Land spiegeln.

Und RDA ist auch in diesem Teil der Welt ein Thema 🙂

 


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Webinars zur beruflichen Fort- und Weiterbildung

Die Sektion Berufliche Fort- und Weiterbildung (CPDWL) bietet gemeinsam mit der New Professionals Interest Group NPSIG mehrmals im Jahr Webinare zu unterschiedlichsten Themen mit Referentinnen und Referenten aus aller Welt an. Und dies schon seit 2013. Technische Unterstützung erhalten die Webinare durch die ALA. Die zeitliche Ausrichtung variert und bemüht sich, rund um den Globus eine einigermaßen erträgliche Veranstaltungszeit zu gewährleisten. Themenvorschläge aus den Reihen der NPSIG gibt es in großer Zahl, doch das Netzwerk der Veranstaltenden ist ziemlich ergeschöpft, was die Vortragenden betrifft. So sind CPDWL und NPSIG immer auf der Suche nach weiteren Referentinnen und Referenten. Dabei wundert man sich; nicht jede/jeder, die/der gut und gerne Vorträge vor einem anwesenden Publikum hält, mag es, allein in den Laptop oder PC zu sprechen.

So ist dieser Beitrag als Aufforderung und Bitte zu verstehen: Wenn Sie ein Thema haben, von dem Sie annehmen, es könnte von internationalem Interesse sein, so melden Sie sich gern bei mir oder meiner amerikanischen Kollegin.

ulrike.lang@sub.uni-hamburg.de

mdavis@ala.org

Die für 2019 angedachten Themen lauten (Arbeitstitel):

a. Can new librarians have a voice? Training and professional development vs. workplace reality.

b. How to market your library? Tools for measuring the impact and presenting the results to the public.

c. Technology in libraries: event management tools, CMS and information retrieval tools: How to use and best practices.


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„Verwaltungskram bei der IFLA 2018“

Der erste offizielle Tag auf der IFLA Konferenz beginnt traditionell mit Arbeitstreffen der Sektionen. Als Mitglied der Sektion Education and Training (SET) war dies auch mein erster Termin.

Interessant ein Beitrag eines Kollegen, über die Satellite Konferenz der Special Interest Group „LIS Education in Developing Countries“ , die sich dafür einsetzen, in LIS  Education künftig stärker regional zu kooperieren, anstatt immer den Blick auf das internationale Dach der IFLA zu werfen, da Curricula, Entwicklungsstände, Strukturen und Standards besser vergleichbar und/oder angleichbar seien mit gleichen politischen und finanziellen Voraussetzungen. Dazu gibt es auch die Veranstaltung No 168 am Montag, den 27.8. um 16.00 – 18.00 Uhr. Weiterlesen