BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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Historical Walk und Cultural Evening

Der diesjährige IFLA World Congress findet in Kuala Lumpur statt und natürlich erkunde ich auch ein bisschen von der Stadt. Ich gehe einen Teil des Historical Walk entlang und bin beeindruckt, wie nahe und friedlich nebeneinander verschiedene Religionen existieren können.

Am Abend dann findet der Cultural Evening im Malaysia Tourist Center statt. Neben der Darbietung traditioneller Musik und Tänze, können malayisches Essen und auch einheimische Früchte probiert und sich in ungezwungener Atmosphäre unterhalten werden.


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Eigene BibliotheksApp in Hongkong

Eines der Poster war betitelt „Libcompass Wayfinding App“

Die Run Run Shaw Library  der City University in Hongkong hat im Rahmen eines Projektes zum Smart Campus als Pilot der Smart Library eine eigene App für die Bibliothek entwickeln lassen.

Rund zwei Milionen Besucher nutzen jährlich die 10.000 qm große Bibliothek mit 2650 Arbeitsplätze.

Der Grundriss zeigt, dass die Bibliothek recht unübersichtlich ist. Bisher waren fünf studentische Hilfskräfte damit beschäftigt, als lebende Wegweiser zu dienen und häufig nur die Frage nach den nächsten Toiletten beantworten zu müssen.

Dies erledigt jetzt die App. Aber auch:

  • Suche anhand von Schlagworten der Library of Congress im Bestand
  • Hilfe beim Auffinden von Standorten im Bestand, Servicepunkten und Druckern
  • Informationen zu Veranstaltungen und adhoc Informationen der Bibliothek
  • Integration ausgewählter Bibliothekswebsites wie z.B. Öffnungszeiten, Services, Sonderbereiche
  • Liste der Standorte nach Kategorien

Es handelt sich um eine Cloud basierte Version. Zu die Kosten hat der Kollege aus Hongkong diplomatisch geschwiegen, meinte aber, da es ja ein Teil des Universitätsprojektes sei, wäre es nicht so teuer gewesen.

Nach Einführung der App, direkt zum Semesterstart, war sie im Ranking der meist genutzten Apps auf Platz drei, welches von google maps angeführt wurde. Das hat aber natürlich nur ein paar Tage angehalten. Die nutzenden Studierenden sind wohl sehr angetan, findet die App doch auch immer die kürzesten Pfade, die nicht unbedingt die am besten ausgeschilderten Wege sein müssen.

Ein kurzes Video zur Nutzung findet man auch auf der Website

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Coaching und Postersession

Auf der IFLA-Konferenz 2018 gibt es erstmals das Format des Coaching. Ich bin gespannt, wie es umgesetzt wird und mache mich auf den Weg zur Conference Hall 2. Dort gibt es eine Auflistung der angebotenen Themen und die dazugehörigen Tischnummern. Ich möchte gerne mehr über die Strukturen und die Arbeit in der IFLA erfahren und gehe zu Tisch 17. Es entwickelt sich ein interessantes Gespräch mit den Kolleginnen aus Malaysia, Indonesien und den Niederlanden.

Weiter gehts zur Postersession. Unglaublich toll gestaltete und interessante Poster gibt es zu sehen und es entwickeln sich sehr schnell Gespräche mit den jeweiligen Präsenter bzw. Präsenterinnen. Hier eine kleine Auswahl:


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Universal Design – was steckt dahinter?

Der Sonntag beginnt mit dem interessanten Thema „Universal Design“. Knut M. Nygaard, der erste Sprecher, definiert Universal Design als „The design of products and environments to be usable by all people, to the greatest extent possible, without the need for adaption or specialized design.“ Bei der Umsetzung von Universal Design geht es also darum, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der jeder die gleichen Möglichkeiten hat, egal ob jung oder alt, beeinträchtigt oder nicht-beeinträchtigt.  Anne Sieberns vom Deutschen Institut für Menschenrechte, Berlin, greift das Thema auf und setzt es in Beziehung zur UN Convention on the Right of Persons with Disabilities (CRPD). In ihrem Vortrag weist sie dabei immer wieder darauf hin, an welcher Stelle Bibliotheken eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung spielen können und sollten. Kirsi Ylänne stellt die Guidelines vor, die in Finnischen Bibliotheken angewandt werden, um Zugang für alle und unterschiedliche Nutzer in Bibliotheken zu gewährleisten. Sie sagt in ihrem Vortrag den sehr treffenden Satz“Good design enables, bad design disables“. Ich stelle fest, dass ich mich bisher viel zu wenig mit diesem Thema beschäftigt habe, es kommt definitiv auf meine to-do-Liste.


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Fundstück des Tages auf der Posterpräsentation

2016 hat die Stadtbibliothek Bremen den Metropolitan Libraries Short Film Award mit einem Imagefilm zum 111jährigen Bestehen gewonnen. Was für eine Freude in der Werbung auf dem Poster gezeigt zu werden. Mehr zum Award für alle MetLibs, die sich für 2019 bewerben möchten:

MetLib Short Film Award


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Deutscher Gemeinschaftsstand in der Firmenausstellung

Auch in diesem Jahr gibt es die bereits bewährte Kooperation zwischen deutschen Verbänden und Bibliotheken und dem Goethe-Institut. Unter der Federführung des Goethe-Instituts in Bangkok entstand wieder ein sehr schöner Stand, der den ganzen Tag über gut besucht war.

Deutscher Gemeinschaftsstand in der Firmenausstellung
Bild: S. Stummeyer

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IFLA startet „Global Vision Call for Action“

Die wichtigste Erkenntnis aus der Global Vision Discussion weltweit ist, dass wir uns in unseren gemeinsamen Zielen sehr einig sind. Dies zeigen die 10 Highlights und 10 Möglichkeiten, die in der Session zunächst vorgestellt wurden. Zusammengefasst wurden sie im gerade erschienen „Global Vision Summary Report“. In einer zweiten Projektphase soll nun der größte Ideenspeicher geschaffen werden, mit dem sich unsere Ideen in Taten umsetzen lassen. Weiterlesen


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Vorstellung von regionalen Bibliotheken durch Roll-ups

Seit einigen Jahren werden bei den IFLA-Konferenzen lange, häufig undekorierte Flure in den Kongresszentren durch Roll-ups von regionalen oder nationalen Bibliotheken und ihren diversen Projekten aufgewertet. Das macht diese Wege zwischen den Veranstaltungsräumen interessant und immer wieder gibt es auch dabei spannende Projekte, wie auch bei den Posterpräsentationen, die später auch in der IFLA Library abgelegt werden.

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Ein interessantes Projekt wird im Rahmen der Firmenausstellung vorgestellt. Es kommt von der Staatsbibliothek Sarawak in Westmalaysia auf der Insel Borneo. Die Bibliothek liegt in einer grünen Umgebung, direkt an einem See.

Auch dort gibt es Überlegungen, wie man mehr Kundschaft in die Bibliothek bringen kann, damit sie die gebotenen Leistungen nutzen.

So wurde ein Gemüse- und Kräutergarten angelegt. Jede/Jeder kann mitarbeiten und jede/jeder darf anschließend ernten. Beschäftigte und die Kundschaft. Eine vorherige Nutzung wird nicht vorausgesetzt. Green Library im wahrsten Sinne des Wortes.

Den Erfolg, d.h. wieviele „Gärtnerinnen und Gärtner“ wurden anschließend wirklich aktive Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer, konnte eine Kollegin leider nicht beziffern.

Hier noch einige Beispiele der Roll-ups, die die Vielfältigkeit der vorgestellten Projekte aus dem ganzen Land spiegeln.

Und RDA ist auch in diesem Teil der Welt ein Thema 🙂

 


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Poster Präsentation, die Erste

img_20180826_121610134Heute konnten alle, die ein Poster eingereicht hatten, für zwei Stunden die Reaktion der Kongressbesucher auf ihre Poster testen. Die große Exhibition Hall 1/2 bietet jeweils am Ende ein Posterareal, dazwischen gruppieren sich die verschiedenen Ausstellerstände, der IFLA-Stand und das Goethe Institut.

Die Akustik in der Halle war fabelhaft: überlebte man letztes Jahr die zwei Stunden nur mit Hilfe von Emser Pastillen, konnte man dieses Mal in normaler Lautstärke sprechen und seinen Gesprächspartner sogar verstehen!

Ich hatte ein Poster zu Kinder- und Jugendbibliotheken in Deutschland (Organisation, Infrastruktur, Programmarbeit usw.), begleitet von einer englischsprachigen Broschüre mit detaillierteren Informationen (https://www.bibliotheksverband.de/fachgruppen/kommissionen/kinder-und-jugendbibliotheken/publikationen.html)

Aus den 15 Gesprächen konnte ich vor allem das rege Interesse an den Zielen und Methoden der Programmarbeit für die beiden Hauptnutzergruppen mitnehmen – es lohnt sich, hierin für den kommenden Kongress etwas tiefer einzusteigen. Die vielfältigen Programme und modularen Elemente sowie die Veranstaltungsarbeit unserer Kinder- und Jugendbibliotheken kann im internationalen Vergleich durchaus mithalten, ja inspirierend sein.


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Eröffnung der Firmenausstellung

Nach der offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Vormittag, folgte am Nachmittag die Eröffnung der Firmenausstellung, mit der Poster Area. Rund 70 Aussteller nehmen in diesem Jahr daran teil. Neben bekannten und für mich neuen Firmennamen finden sich auch einige Bibliotheken und Bibliotheksverbände unter den Ausstellern.

Unter der Federführung des Goethe-Instituts in Bangkok wurde auch in diesem Jahr wieder ein deutscher Gemeinschaftsstand geplant und gebaut. Als Kooperationspartner sind in diesem Jahr beteiligt: Weiterlesen