BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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Let’s celebrate: Public Library of the Year Award 2018: School 7, Niederlande

Auf der IFLA-Jahrestagung haben die Dänische Agentur für Kultur und die Softwarefirma Sytematic in Kooperation mit der IFLA die KopGroep Bibliotheken (School 7) in Den Helder als internationale Bibliothek des Jahres ausgezeichnet.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
Insgesamt waren fünf Bibliotheken aus Norwegen, Brasilien, Singapore und den USA nominiert:
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Während der Konferenz ist vor der Konferenz. Oder: Wie eine IFLA-Sektion auf dem WLIC ihre eigene Tagung plant

Einen Einblick in die Gremienarbeit bei der IFLA bot mir heute ein Besuch in der Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der „Document Delivery and Resource Sharing Section“, geleitet von deren Vorsitzenden Peter Collins (University of Pennsylvania). Und obwohl ich dachte, dass die angesetzten zweieinhalb Stunden vielleicht sehr zäh und gespickt mit Verwaltungsformalitäten sein könnten, stellte sich das „Business Meeting“ doch als gar nicht langweilig heraus. Weiterlesen


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Eigene BibliotheksApp in Hongkong

Eines der Poster war betitelt „Libcompass Wayfinding App“

Die Run Run Shaw Library  der City University in Hongkong hat im Rahmen eines Projektes zum Smart Campus als Pilot der Smart Library eine eigene App für die Bibliothek entwickeln lassen.

Rund zwei Milionen Besucher nutzen jährlich die 10.000 qm große Bibliothek mit 2650 Arbeitsplätze.

Der Grundriss zeigt, dass die Bibliothek recht unübersichtlich ist. Bisher waren fünf studentische Hilfskräfte damit beschäftigt, als lebende Wegweiser zu dienen und häufig nur die Frage nach den nächsten Toiletten beantworten zu müssen.

Dies erledigt jetzt die App. Aber auch:

  • Suche anhand von Schlagworten der Library of Congress im Bestand
  • Hilfe beim Auffinden von Standorten im Bestand, Servicepunkten und Druckern
  • Informationen zu Veranstaltungen und adhoc Informationen der Bibliothek
  • Integration ausgewählter Bibliothekswebsites wie z.B. Öffnungszeiten, Services, Sonderbereiche
  • Liste der Standorte nach Kategorien

Es handelt sich um eine Cloud basierte Version. Zu die Kosten hat der Kollege aus Hongkong diplomatisch geschwiegen, meinte aber, da es ja ein Teil des Universitätsprojektes sei, wäre es nicht so teuer gewesen.

Nach Einführung der App, direkt zum Semesterstart, war sie im Ranking der meist genutzten Apps auf Platz drei, welches von google maps angeführt wurde. Das hat aber natürlich nur ein paar Tage angehalten. Die nutzenden Studierenden sind wohl sehr angetan, findet die App doch auch immer die kürzesten Pfade, die nicht unbedingt die am besten ausgeschilderten Wege sein müssen.

Ein kurzes Video zur Nutzung findet man auch auf der Website

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Coaching und Postersession

Auf der IFLA-Konferenz 2018 gibt es erstmals das Format des Coaching. Ich bin gespannt, wie es umgesetzt wird und mache mich auf den Weg zur Conference Hall 2. Dort gibt es eine Auflistung der angebotenen Themen und die dazugehörigen Tischnummern. Ich möchte gerne mehr über die Strukturen und die Arbeit in der IFLA erfahren und gehe zu Tisch 17. Es entwickelt sich ein interessantes Gespräch mit den Kolleginnen aus Malaysia, Indonesien und den Niederlanden.

Weiter gehts zur Postersession. Unglaublich toll gestaltete und interessante Poster gibt es zu sehen und es entwickeln sich sehr schnell Gespräche mit den jeweiligen Präsenter bzw. Präsenterinnen. Hier eine kleine Auswahl:


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Besuch in einer Kinderbibliothek

Das gewohnte offsite meeting des SC Children & Youth Libraries hat uns heute in die kürzlich neu eröffnete Stadtteilbibliothek Pustaka KL@TTDI geführt.

Die Teilnehmer wurden in zwei Bussen, liebevoll mit den landestypischen Wolkenstores ausgestattet, frühmorgens durch den dichten Berufsverkehr gelotst – ein Durchkommen war nur mit Polizeieskorte möglich.

Die Bibliothek liegt in einer ’normalen‘ Nachbarschaft: Einfamilienhäuser, kleine Läden, eine Tankstelle, ein paar Hochhäuser usw.

Sie wurde mit Hilfe einer Architektin, die schon mehrere der öffentlichen Bibliotheken renoviert hat, völlig neu ausgestattet. Die großzügigen Räume bieten viel Platz für Gruppenevents,

die Lesebühne war von Kindergartengruppen umlagert, Regale schwingen in weiten Kurven durch den Raum

und ein großes Auskunftsterminal ist strategisch günstig in der Mitte des Raums platziert. Auffällig ist die hypermoderne Ausstattung mit digitalen Angeboten: die Internetplätze

wirken neben dem interaktiven Touchpad, einem begehbaren Touchscreen und einem wandfüllenden Games-Screen schon fast antiquiert.

Die Bücher stehen in Malayisch und Englisch zur Verfügung. Das koloniale Erbe (Malaysia wurde 1957 unabhängig) ist insofern noch lebendig, als Englisch weitverbreitet ist. Es gibt deutliche Anstrengungen, dies noch zu verbessern – der Tourismus ist eine sehr wichtige Einnahmequelle für das Land und die niedrige Sprachbarriere macht es natürlich für Touristen gut zugänglich.

An diesem Besuch konnten nicht nur Mitglieder des Standing Committee teilnehmen, und so hatten sich ca. 60 WLIC-Teilnehmer/innen zusammen gefunden. Einer lebhaften Diskussion über die soeben verabschiedeten, aktualisierten IFLA-Guidelines für Kinder- und Jugendbibliotheken schloss sich der interessante Vortrag von Dato‘ Ahmad Redza Ahmad Khairuddin, des Vorsitzenden von IBBY, über die Tätigkeit dieses International Board on Books for Young People an.

Die Rückfahrt zum KL Convention Center war dann trotz dichten Verkehrs schon ohne Polizeieskorte möglich…


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Informationskompetenz und Grüne Bibliotheken?

Zwei Begriffe, die ich, wie vielleicht die meisten, erstmal nicht miteinander in Verbindung gebracht habe. Jedoch hat mich Petra Hauke von der HU Berlin eines besseren belehrt! Weiterlesen