BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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IFLA WLIC 2018 – Es geht los

Ich habe mich sehr darüber gefreut in diesem Jahr als Impulsstipentiatin zum IFLA Weltkongress in Kuala Lumpur reisen zu dürfen. Am Freitag startete der Kongress für mich mit dem Europeen und German Caucaus, ein spannender Beginn mit der Möglichkeit beim Empfang nach dem German Caucaus ein wenig mit anderen deutschsprachigen Kollegen ins Gespräch zu kommen. Dabei habe ich u.a. erfahren, dass sich in diesem Jahr 93 Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland beim Kongress dabei sind.

Am ersten Abend habe ich direkt erfahren, dass ein IFLA WLIC nicht nur viel spannenden fachlichen Input bringt, sondern v.a. auch der Austausch mit Kollegen ein extrem wichtiger Aspekt ist, der dazu sehr viel Spaß macht. Wenn dann noch eine so vielseitige, bunte und lebendige Stadt wie Kuala Lumpur dazu kommt ist alles perfekt (naja ein wenig heiß ist es schon mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit).

Fotos vom Nachtmarkt in Chinatown

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Deutscher Gemeinschaftsstand in der Firmenausstellung

Auch in diesem Jahr gibt es die bereits bewährte Kooperation zwischen deutschen Verbänden und Bibliotheken und dem Goethe-Institut. Unter der Federführung des Goethe-Instituts in Bangkok entstand wieder ein sehr schöner Stand, der den ganzen Tag über gut besucht war.

Deutscher Gemeinschaftsstand in der Firmenausstellung
Bild: S. Stummeyer

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IFLA startet „Global Vision Call for Action“

Die wichtigste Erkenntnis aus der Global Vision Discussion weltweit ist, dass wir uns in unseren gemeinsamen Zielen sehr einig sind. Dies zeigen die 10 Highlights und 10 Möglichkeiten, die in der Session zunächst vorgestellt wurden. Zusammengefasst wurden sie im gerade erschienen „Global Vision Summary Report“. In einer zweiten Projektphase soll nun der größte Ideenspeicher geschaffen werden, mit dem sich unsere Ideen in Taten umsetzen lassen. Weiterlesen


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Library4All – Inklusion als Menschenrecht

Die Sonntagsessions standen ganz im Zeichen von Barrierefreiheit und Universal Design. Highlights dieser Session waren die Beiträge aus Deutschland und Finnland. UD zielt darauf ab, Gebäude und Umgebungen für jedermann in der Gesellschaft zugänglich zu machen, unabhängig von Alter, Fähigkeit oder Behinderung. Kurz: Zugang für alle! Anne Sieberns (Institut für Menschenrechte, Berlin) präsentierte ‚Universal Design and Human Rights: The UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities‘. Die Zugänglichkeit zu Diensten auch für Menschen mit diversen Beeinträchtigungen zu garantieren, gehört zu den Menschenrechtskonventionen, die von 177 Staaten in 2006 von der UN-Generalversammlung der Vereinigten Nationen verabschiedet wurden. In Deutschland ist sie seit 2009 in Kraft. Dass auch Deutschland davon noch weit entfernt ist, hat die Staatenprüfung 2015 gezeigt – allerdings ist die UN-BRK besonders für Bibliotheken im Themenfeld Behinderung und Teilhabe ein gutes Instrument, immer wieder auf Missstände hinzuweisen und selbst aktiv, Barrierefreiheit zu leben und einzufordern. Ylänne Kirsi (CELIA, Finnland) präsentierte die ‚Accessibility Guidelines‚, die als praktische Arbeitshilfe auch von deutschen öffentlichen Bibliotheken wunderbar adaptiert werden kann. Nur noch 101 Tage: im Dezember eröffnet die ‚inklusive Bibliothek‘ in Helsinki.


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Was braucht eine (gute) Geschichte?  

Storytelling gilt als einer der vorherrschenden Trends im Marketing. Entscheider bzw. Kunden wünschen sich heute nicht mehr nur reine Informationen zu Bibliotheksservices, sondern wollen auf emotionaler Ebene angesprochen werden. In der Session ‚From Data to Advocacy: Using Digital Tools Like the IFLA Library Map of the World to Communicate Your Library Stories‘ erzählten unter anderen Kristine Paberza (Niederlande) und Mariann Schjede (Norwegen) ‚ihre Geschichte‘ und gaben Tipps, wie sich Datenmaterial und gut gemeinte Konzepte besser verkaufen. In Anlehnung an die kanadische Initiative ‚Working together‚ geben drei Leitfragen ‚why, what, so what‘ den Projekten und Zielen Struktur und fokussieren den Kunden (und nicht die Bibliothek ;-)) Auf https://librarymap.ifla.org finden sich Manuals und Beispiele für SDG Stories. So lassen sich selbst die Nachhaltigkeitsziele 2030 der UN auf diese Weise wunderbar verpacken und emotionalisieren. Wissen für Zuhause: diese Session ist auch über den IFLA-YouTube Channel abrufbar oder per Live-Stream direkt über die WLIC2018 Website.


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Eröffnung der Firmenausstellung

Nach der offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Vormittag, folgte am Nachmittag die Eröffnung der Firmenausstellung, mit der Poster Area. Rund 70 Aussteller nehmen in diesem Jahr daran teil. Neben bekannten und für mich neuen Firmennamen finden sich auch einige Bibliotheken und Bibliotheksverbände unter den Ausstellern.

Unter der Federführung des Goethe-Instituts in Bangkok wurde auch in diesem Jahr wieder ein deutscher Gemeinschaftsstand geplant und gebaut. Als Kooperationspartner sind in diesem Jahr beteiligt: Weiterlesen