BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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Bibliothek der Dinge

Angelzubehör, Stühle für Schulkinder, Werkzeug? Kannst Du Dir alles in der Bibliothek ausleihen. Einen Eindruck von der Vielfalt der Bibliotheksangebote, die über Bücher, Zeitschriften und Datenbanken hinausweisen, gab gestern eine Kooperationsveranstaltung der Collection Development und Metropolitain Library Sections mit dem langen Titel „Check Me Out! Human Libraries and Unique Circulating Collections, from Art to Technology Petting Zoos“. Im Hintergrund der neuartigen Angebote stehen  Ideen der Sharing Economy und des nachhaltigen Konsums.

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„Hackathons organisieren ist einfach!“

Unsere deutsche Kollegin Antje Theise von der SUB Hamburg präsentierte im Rahmen einer Session der Sektion für Rare Books and Special Collections den sehr erfolgreichen Kultur-Hackathon ihrer Einrichtung im Rahmen von Coding da Vinci. Einige der äußerst beeindruckenden Ergebnisse sind hier einsehbar.

Auf die Frage, wie man überhaupt an so eine Veranstaltung herangeht und wie aufwendig die Organisation ist, antwortete Antje Theise: „It’s very easy.“ Also lasst es uns tun!


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„The right to read is the right to mine“ – das Recht zu lesen ist auch das Recht Informationen zu extrahieren

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Peter Murray-Rust aus Cambridge hält einen sehr emotionalen Vortrag darüber, dass sich die Wissenschaft nicht durch die Verlage einschränken lassen soll. Er hat in seiner non-Profit Organisation eine Open Source Software (contentmine.org) entwickelt um Akademische Artikel mit Schlagwörtern der Wikidata zu indexieren. Die Software extrahiert auch Daten aus Graphen in Artikeln um sie überprüfbar zu machen. Er tritt dafür ein Information zugänglicher zu machen, auch dadurch, dass Informationen aus Publikationen zugänglicher gemacht werden. Die Software könnte auch für die Indexieren von Dissertationen genutzt werden. Sein Vorschlag ist Hackathons in Bibliotheken zu organisieren um Programme zu entwickeln die den heutigen Wünschen der Wissenschaft gerecht zu werden. Sein Aufruf lautet, die Studenten und jungen Wissenschaftler mehr in den Veränderungsprozess zu integrieren.


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Revolution der wissenschaftlichen Kommunikation?

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Chris Hartgerink ( Uni Tilburg, Niederlande) stellt uns seine neue Idee wissenschaftlicher Kommunikation vor. Seine Hypothese ist, dass die Publikationen von Papers das Hauptproblem ist, welches auch durch Open Access nicht gelöst werden kann. Er schlägt vor den gesamten Kommunikationsprozess radikal zu reformieren. Wir haben heute Zugang zu anderen Medien als gedruckten Artikeln. Deshalb sollte in Projekten mit einer Publikation der zugrunde liegenden Theorie begonnen werden sollte. Während der Projektlsufzeit sollten dann Hypothese, Methoden und Daten publiziert werden um eine offene Kommunikation zu garantieren. In diesem Kontext wäre es einfacher Wissenschaft zu replizieren, so dass der gesamte Forschungsprozess effizienter gestaltet werden könnte. Offen bleibt jedoch die Frage wie es möglich werden könnte einen Solchen Prozess zu starten gegen die existierenden Strukturen.


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Vom Bücherhimmel bis zum Produktionsstudio – inspirierende Bibliotheksprojekte weltweit

Welche neuen, modernen Bibliotheksgebäude gibt es in anderen Ländern? Welche innovativen Projekte haben sich andere Bibliotheken ausgedacht, um Besucher in den Lesesaal zu holen? Reicht es eigentlich aus, „nur“ Bücher zu bieten oder werden Bibliotheken mehr und mehr zu sozialen Treffpunkten außerhalb der virtuellen Welt?

Gestern habe ich die Veranstaltung „Branding, Bridging, Building: Telling and Selling the Space Story – Library Buildings and Equipment with Management & Marketing in der großen Halle im Zentrum der Jahrhunderthalle in Breslau besucht.

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Urheberrechtskompetenz

Copyright Literacy ist internationel  ein Begriff – das wurde in der ganztägigen Offsite-Session „Models for Copyright Education in Information Literacy Programs“ beim IFLA World Library and Information Congress sehr deutlich. Copyright Education wird weltweit als Aufgabe von Bibliothekarinnen und Bibliothekare (nicht primär von Juristinnen und Juristen) gesehen. In Deutschland haben wir da noch Nachholbedarf

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Eine internationale Umfrage unter Bibliothekarinnen/Bibliothekaren und Informationsexperten/Informationsexpertinnen zur Urheberrechtskompetenz wurde bereits in Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Kroatien, Rumänien und der Türkei durchgführt. Deutschland ist noch nicht dabei – wir werden das jetzt versuchen zu ändern.

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In Australien gibt es ein „Australien Libraries Copyright Committee“, das u.a. Copyright-Training für Bibliothekarinnen und Bibliothekare anbietet, ein Copyright-Fact Sheet erstellt hat und eine Urheberrechtsreform unterstützt. Jessica Coates forderte dazu auf, Risiken in Urhberrechtsfragen nicht ausschließen zu wollen, sondern sie einzugehen und zu minimieren: „Frag nicht, ob etwas legal ist. Frage nach dem Risiko, verklagt zu werden. Gehe Risiken ein.“ Mehr Mut auch in Deutschland wäre schön!