BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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Kultur des Lernens: wie es gelingen kann, BibliothekarInnen fit für die Zukunft zu machen

In Zeiten des digitalen Wandels spielt kontinuierliche Weiterbildung auch für Bibliotheken und ihr Personal eine entscheidende Rolle. Wie dies in der Praxis aussehen kann, wird anhand von Beispielen aus Kanada, Australien, Finnland sowie den Niederlanden deutlich. Sandy Hirsh von der San José State University führte durch die Veranstaltung.

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Kreative Köpfe: die New Professionals Special Interest Group der IFLA

In der IFLA sind knapp 20 sogenannte Special Interest Groups aktiv, die nach einer bestimmten Zeit und unter gewissen Bedingungen den Status von Sektionen erlangen können. Eine dieser SIGs ist die Special Interest Group New Professionals, die seit 2004 existiert und am Sonntagnachmittag zu einem Business Meeting vor der Jahrhunderthalle einlud.

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President’s Session beim IFLA Word Library and Information Congress

Der Tag begann mit der IFla Highlights Session „Five Days in Forty-Five Minutes“. Hier wurde die Library Map of the World (https://librarymap.ifla.org/) online geschaltet. Sie enthält Informationen zur Anzahl der Bibliotheken, Bibliotheken mit Internetanschluss, Personal, Nutzerinnen und Nutzer, physische und elektronische Ausleihen in den einzelnen Staaten. Demnach gibt es in Deutschland: 10.039 Bibliotheken, davon nur 4.436 mit Internetanschluss, also noch nicht mal die Hälfte. Da frage ich mich schon, wie eine Bibliothek ohne Internetanschluss überhaupt funktionieren kann. Zum Verleich: Polen hat 30.008 öffentliche Bibliotheken.

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In der President’s Session warnte zunächst Leonhard Donbusch, Professor am Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck, vor den Absichten Günter Oettingers, das Leistungsschutzrecht für Zeitungsverlage auf wissenschaftliche Verlage auszudehnen. Er forderte Bibliotheken auf, Open Access and Open Science stärker zu unterstützen.

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Der IFLA-Generalsekretär Gerald Letiner schaltete die Online-Umfrage zur IFLA Global Vision (https://globalvision.ifla.org/vote/) frei. Sie enthält die fünf Fragen

  • Was sind die zentralen Werte der Bibliotheken?
  • Worin sind Bibliotheken besonders gut?
  • Was sollten Bibliotheken mehr tun?
  • Was sollten Bibliotheken weniger tun?
  • Was sind die größten Herausforderungen für Bibliotheken?
  • Was wären die Merkmale eines vereinten bibliothekarischen Fachgebietes?

Wärend der Session beteiligten sich ca. 300 Zuhörende an der Umfrage. Sie fanden z.B., dass Bibliotheken beim Gewährleisten des Zugang zu Informationen, bei der Lernuntersützung und der Informationskompetenz besonders gut seien.

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Sebr professionell ist auch die Videos für die IFLA Global Vision gemacht: https://vimeo.com/229551467/458cd40143 und https://vimeo.com/228190677


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Deutscher Gemeinschaftsstand in der Firmenausstellung

Unter dem Motto „Library Services – Made in Germany“ präsentieren sich 11 Bibliotheken, Institutionen und Verbände aus Deutschland an einem Gemeinschaftsstand (F107) in der Firmenausstellung. Unter der Federführung des Goethe Instituts entstand ein beeindruckender Stand, der über die Aktivitäten und Arbeitsschwerpunkte der Partner informiert.  Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an Frau Jelen und ihrem Team, die die Organisation des Standes im Vorfeld übernommen haben. Weiterlesen


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Globale und lokale Visionen

Jetzt bin ich in der Konferenzblase ! Von morgens bis abends nur Bibliothekare um mich herum, zum Glück aber nicht nur mit Altbekannten. Z.B. bei der Global Vision-Diskussion im Worldcafe-Format (die wieder mit einem get.connected-Werbeagenturvideo, das zu Facebook  passen würde, eingeleitet wird) sitze ich mit bisher unbekannten Kolleginnen aus Ghana, Zimbabwe, USA  und Norwegen zusammen. So ein Austausch ist etwas, was die Einzigartigkeit der IFLA-Arbeit ausmacht: Globaler Erfahrungsaustausch. Interessant zu erfahren, welche unterschiedlichen Bibliothekars-Prioritäten bei den Global Vision-Workshops auf verschiedenen Kontinenten genannt worden waren.Nordamerika: Community Engagement; Europa: Equal access to information; Afrika: Kooperation der Bibliotheken mit Partnerinstitutionen.

Die etwas gekünstelte Diskussion in der Urheberrechts-Sitzung am Nachmittag zu Vor- und Nachteile von „fair use“-regimes und  Katalog-Ausnahmeregeln ist lahm, zumal alle vier Teilnehmer auf dem Podium aus fair use-Ländern kommen und das auch eigentlich gut finden. Die Harmonie auf dem Podium spiegelt sich nicht im differenzierteren Voting der Zuschauer durch Handaufheben wieder. Glücklicherweise ist der Main Court mit seinen 3000 Plätzen nur zu einem Zehntel gefüllt, so dass nicht so viele meine Müde Performance zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger mitbekommen.

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Mal was zum lachen !

Am Abend komme ich endlich einmal dazu, durch die Backstreets Wroclaws zu spazieren. Ich liebe Wanderungen durch Osteuropäische Großstadte abseits des Zentrums. Die Straßen haben so etwas Vertrautes. Strahlen Bodenständigkeit aus, haben kreative Sprenkel. Die vergangene Schönheit kaum sanierter Altbauten hat eine tiefe Ästhetik. Die Vergangenheit ist spürbarer als in den mittlerweile durchrenovierten Straßen Berlins. Das fördert Sentimentalität und Erinnerung, obwohl ich doch noch nie hier war. Die Zeit scheint ein kleines bisschen konserviert zu sein. Vertraute Fremde. Ich gehe jetzt aber nicht in einer ziemlich leeren Eckkneipen, sondern dann doch in ein Bistro, in dem die Leute jünger und hipper sind als ich.

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Hier wie überall: Interessant ist das Leben vor allem abseits der Marktplätze