BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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Business Meetings II: Sektion Audiovisuelles und Multimedia

Kino- und Fernsehfilme, Serien, Lehr- und Unterrichtsfilme, Open Educational Resources, Video-Streaming, Games, Virtual Reality, Augmented Reality, immersive Medien und audiovisuelle Forschungsdaten… Weiterlesen

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Deutscher Gemeinschaftsstand in der Firmenausstellung

Auch in diesem Jahr gibt es die bereits bewährte Kooperation zwischen deutschen Verbänden und Bibliotheken und dem Goethe-Institut. Unter der Federführung des Goethe-Instituts in Bangkok entstand wieder ein sehr schöner Stand, der den ganzen Tag über gut besucht war.

Deutscher Gemeinschaftsstand in der Firmenausstellung
Bild: S. Stummeyer

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IFLA startet „Global Vision Call for Action“

Die wichtigste Erkenntnis aus der Global Vision Discussion weltweit ist, dass wir uns in unseren gemeinsamen Zielen sehr einig sind. Dies zeigen die 10 Highlights und 10 Möglichkeiten, die in der Session zunächst vorgestellt wurden. Zusammengefasst wurden sie im gerade erschienen „Global Vision Summary Report“. In einer zweiten Projektphase soll nun der größte Ideenspeicher geschaffen werden, mit dem sich unsere Ideen in Taten umsetzen lassen. Weiterlesen


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„Ich gehe in die Bibliothek!“ – Ein magischer Satz für schlaue Füchse

„Hey Mum, ich gehe etwas raus.“
– „Du schreibst morgen doch eine wichtige Klausur. Musst du nicht noch lernen?“
„Ja schon, aber ist gar kein Problem. Ich gehe in die Bibliothek.“

Das ist ein Trick. Und ich wette mit Ihnen, dass etliche Schüler*innen und Student*innen in Kuala Lumpur diesen Trick bereits angewendet haben, um sich eine richtig entspannte, stressfreie Zeit zu machen, während die ahnungslosen Eltern sich in dem Glauben wähnten, ihre Sprößlinge lernten in der Bibliothek. Aber ich will ehrlich sein: Wenn Sie dagegen wetten wollen, haben Sie längst verloren. Denn mir wurde von malaysischen Freunden bestätigt, dass dieser Dialog so oder so ähnlich schon in zig Haushalten der Stadt gefallen sein muss. In Ordnung. Ich spanne Sie nicht länger auf die Folter – sehen Sie selbst.

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Library4All – Inklusion als Menschenrecht

Die Sonntagsessions standen ganz im Zeichen von Barrierefreiheit und Universal Design. Highlights dieser Session waren die Beiträge aus Deutschland und Finnland. UD zielt darauf ab, Gebäude und Umgebungen für jedermann in der Gesellschaft zugänglich zu machen, unabhängig von Alter, Fähigkeit oder Behinderung. Kurz: Zugang für alle! Anne Sieberns (Institut für Menschenrechte, Berlin) präsentierte ‚Universal Design and Human Rights: The UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities‘. Die Zugänglichkeit zu Diensten auch für Menschen mit diversen Beeinträchtigungen zu garantieren, gehört zu den Menschenrechtskonventionen, die von 177 Staaten in 2006 von der UN-Generalversammlung der Vereinigten Nationen verabschiedet wurden. In Deutschland ist sie seit 2009 in Kraft. Dass auch Deutschland davon noch weit entfernt ist, hat die Staatenprüfung 2015 gezeigt – allerdings ist die UN-BRK besonders für Bibliotheken im Themenfeld Behinderung und Teilhabe ein gutes Instrument, immer wieder auf Missstände hinzuweisen und selbst aktiv, Barrierefreiheit zu leben und einzufordern. Ylänne Kirsi (CELIA, Finnland) präsentierte die ‚Accessibility Guidelines‚, die als praktische Arbeitshilfe auch von deutschen öffentlichen Bibliotheken wunderbar adaptiert werden kann. Nur noch 101 Tage: im Dezember eröffnet die ‚inklusive Bibliothek‘ in Helsinki.


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Vorstellung von regionalen Bibliotheken durch Roll-ups

Seit einigen Jahren werden bei den IFLA-Konferenzen lange, häufig undekorierte Flure in den Kongresszentren durch Roll-ups von regionalen oder nationalen Bibliotheken und ihren diversen Projekten aufgewertet. Das macht diese Wege zwischen den Veranstaltungsräumen interessant und immer wieder gibt es auch dabei spannende Projekte, wie auch bei den Posterpräsentationen, die später auch in der IFLA Library abgelegt werden.

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Ein interessantes Projekt wird im Rahmen der Firmenausstellung vorgestellt. Es kommt von der Staatsbibliothek Sarawak in Westmalaysia auf der Insel Borneo. Die Bibliothek liegt in einer grünen Umgebung, direkt an einem See.

Auch dort gibt es Überlegungen, wie man mehr Kundschaft in die Bibliothek bringen kann, damit sie die gebotenen Leistungen nutzen.

So wurde ein Gemüse- und Kräutergarten angelegt. Jede/Jeder kann mitarbeiten und jede/jeder darf anschließend ernten. Beschäftigte und die Kundschaft. Eine vorherige Nutzung wird nicht vorausgesetzt. Green Library im wahrsten Sinne des Wortes.

Den Erfolg, d.h. wieviele „Gärtnerinnen und Gärtner“ wurden anschließend wirklich aktive Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer, konnte eine Kollegin leider nicht beziffern.

Hier noch einige Beispiele der Roll-ups, die die Vielfältigkeit der vorgestellten Projekte aus dem ganzen Land spiegeln.

Und RDA ist auch in diesem Teil der Welt ein Thema 🙂

 


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Poster Präsentation, die Erste

img_20180826_121610134Heute konnten alle, die ein Poster eingereicht hatten, für zwei Stunden die Reaktion der Kongressbesucher auf ihre Poster testen. Die große Exhibition Hall 1/2 bietet jeweils am Ende ein Posterareal, dazwischen gruppieren sich die verschiedenen Ausstellerstände, der IFLA-Stand und das Goethe Institut.

Die Akustik in der Halle war fabelhaft: überlebte man letztes Jahr die zwei Stunden nur mit Hilfe von Emser Pastillen, konnte man dieses Mal in normaler Lautstärke sprechen und seinen Gesprächspartner sogar verstehen!

Ich hatte ein Poster zu Kinder- und Jugendbibliotheken in Deutschland (Organisation, Infrastruktur, Programmarbeit usw.), begleitet von einer englischsprachigen Broschüre mit detaillierteren Informationen (https://www.bibliotheksverband.de/fachgruppen/kommissionen/kinder-und-jugendbibliotheken/publikationen.html)

Aus den 15 Gesprächen konnte ich vor allem das rege Interesse an den Zielen und Methoden der Programmarbeit für die beiden Hauptnutzergruppen mitnehmen – es lohnt sich, hierin für den kommenden Kongress etwas tiefer einzusteigen. Die vielfältigen Programme und modularen Elemente sowie die Veranstaltungsarbeit unserer Kinder- und Jugendbibliotheken kann im internationalen Vergleich durchaus mithalten, ja inspirierend sein.