BII Stories

Stipendiatenberichte und Neuigkeiten von Bibliothek & Information International


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„Librarian in Residence“ Inka Jessen berichtet aus New York

Im Mai meldeten wir: „Das „Librarian in Residence“-Programm des Goethe-Instituts New York 2016 ist dem Thema „Bibliotheksangebote für Flüchtlinge“ gewidmet.“ – Das Programm wird jährlich gemeinsam mit Bibliothek & Information International (BII), der für den internationalen Fachaustausch zuständigen Kommission von Bibliothek & Information Deutschland (BID), ausgeschrieben.

Inka Jessen von der Stadtbibliothek Stuttgart schrieb am 2. September über ihre Motivation als diesjährige „Librarian in Residence“ und berichtet nun seit dem 6. Oktober im Weblog „Librarian in Residence“ ausführlich von ihrem Aufenthalt!


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“The only thing that you absolutely have to know, is the location of the library.” (Albert Einstein)

Abschluss der European Conference on Information Literacy in Prag. Wo stehen wir im internationalen Vergleich? Sehr gut stehen wir da bei unsere kooperativen Aktivitäten und unserer Vernetzung, unsere Website http://www.informationskompetenz.de erhält höchste Anerkennung, unsere detaillierte IK-Statistik ist einzigartig. Auf der hochschulpolitischen Ebene haben wir mit der Empfehlung der Hochschuldirektorenkonferenz zur Informationskompetenz viel erreicht.

Bei der Gestaltung unserer Kurse und der Integration in die Curricula halten wir im internationalen Vergleich sehr gut mit, verzeichnen und Erfolge und kämpfen mit Herausforderungen, von denen auch viele Kolleginnen und Kollegen aus den USA berichten.

Nachholbedarf haben wir bei der Verzahnung von wissenschaftlicher Forschung zur Informationskomeptenz mit der Praxis. Und vielleicht beim ganzheitlichen Verständnis von Informationskompetenz. Wie sieht es aus mit der Akzeptanz der Vermittlung von Informationskomeptenz an deutschen Bibliotheken? Auffallend ist, dass nur zwei Teilnehmende der ECIL 2016 aus Deutschland kamen. Hoffentlich werden es ein paar mehr bei der ECIL 2017 vom 18. – 21. September in St. Malo.


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Informationskompetenz und Erfolg im Beruf

Erhöht Informationskompetenz die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und den Erfolg im Beruf? Graduate Employability war ein Thema bei der European Conference on Information Literacy. Einzelne Studien aus verschiedenen Ländern weisen darauf hin. Anne-Kathrin Meyer stellte die longitudinale Studie des Leibniz-Instituts für Psychologische Information und Dokumentation  (ZPID) vor, bei der 53 Studierende der Psychologie befragt wurden. Sie stellt eine eindeutige Verbindung zwischen Informationskompetenz und akademischen Erfolg her. Es wäre schön, wenn es gelänge, die Datenbasis zu verbreitern und die Befragung auf weitere Studierende auszudehmen.


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Framework Information Literacy der Association of College and Research Libraries

Was sollen die Studierenden aus unseren Informationskompetenz-Kursen mitnehmen, an welche neue Ideen sollen sie sich noch nach Jahren erinnern, wenn sie die Details längst vergessen haben? Diese Frage stellt Sharon Mader, die Vorsitzende des IFLA Standing Committee Information Literacy, bei Ihrer Präsentation zum Framework Information Literacy der Association of College and Research Libraries bei der European Conference on Information Literacy. Die Studierenden sollen nicht Einzelwissen erwerben, sondern die Prozesse der Informationsrecherche, -verarbeitung und -erstellung verstehen. Also z.B. kein Kurs nur mit der Technik, wie man Zeitschriftenartikel findet, sondern immer auch mit dem Hintergrund, wie und wozu Studierenden diese nutzen können.


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Don’t just copy, copy it right!

Interessante Informationen aus Großbritannien bei der European Conference on Information Literacy: Viele britische Universitäten haben einen Copyright Officer, der das Bewusstsein für Urheberrechtsfragen schärft und Unterstützung bietet. Und das ist interessanterweise meist kein Jurist, sondern ein Bibliothekar oder eine Bibliothekarin. Hier könnten wir uns doch mal ein Vorbild nehmen und diese wichtige Aufgabe bei den Universitätsbibliotheken institutionalisieren.


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Informationskompetenz für Schülerinnen und Schüler

Bei der European Conference on Information Literacy berichtet Geoff Walton von einem interessanten Schulprojekt in Großbritannien. Mit Hilfe eines Informationskompetenz-Werkzeugkastens erarbeiten sich 16 – 17 Jahre alten Schülerinnen und Schüler Kriterien für die Bewertung von Webseiten und wenden diese gleich praktisch an. Viele Schülerinnen und Schüler gaben nach der Unterrichtseinheit an, nun zum ersten Mal Webseiten kritisch zu betrachten. Eine tolles Konzept, das auch in Deutschland – idealerweise mit Unterstützung von Bibliothekarinnen und Bibliothkaren – realisiert werden sollte.

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Ohne Informationskompetenz geht es nicht!

 

Der zweite Tag der European Conference on Information Literacy 2016 begann mit der Keynote von Jan van Dijk von der Universität Twente, der die Bedeutung grundlegender Fähigkeiten („operational skills, formal skills, information skills, communication skills, strategic skills, content creation skills“) für alle Lebens- und Arbeitsbereiche, für den Arbeitsmarkt und für die Demokratie hervorgehoben hat.

Am Nachmittag stand der Besuch der Nationalen Technischen Bibliothek in Prag auf dem Programm. Das farbenfrohe, 24/7 für jeden frei zugängliche Gebäude mit 1.300 Studier- und 500 Entspannungsplätzen wurde 2009 bezogen. An den Betonwänden des Atriums befinden sich Graffiti-Zeichnungen des Künstlers Dan Perjovschi, die – im besten Sinne der Aufgaben einer Bibliothek – den Blick weiten und nachdenklich machen.